Frachter wohl gesunken US-Küstenwache entdeckt Leiche vor den Bahamas

Die Hoffnung schwindet: Bei der Suche nach dem vermissten US-Frachter "El Faro" hat die US-Küstenwache bislang eine Leiche gefunden. Die Behörden sind überzeugt, dass das Schiff vor den Bahamas gesunken ist. Es waren 33 Menschen an Bord.
"Bei Betrachtung aller Fakten gehen wir davon aus, dass das Schiff gesunken ist", sagte Captain Mark Fedor von der Küstenwache. Die Suche nach möglichen Überlebenden gehe dennoch weiter.
Der US-Sender NBC berichtete unter Berufung auf die Küstenwache, die Familien der verunglückten Seeleute seien über die Situation unterrichtet worden. Zuvor hatten die Suchmannschaften und die Besatzungen anderer Schiffe schon Trümmer und ein leeres beschädigtes Rettungsboot gefunden.
Der 224 Meter lange Autotransporter "El Faro" war am Donnerstag auf dem Weg vom südlichen US-Bundesstaat Florida nach Puerto Rico nahe den Bahamas in den Hurrikan "Joaquín" geraten. Die Besatzung meldete der Küstenwache noch, dass Wasser eindrang. Später hieß es, das Schiff sei in Schräglage geraten. An Bord des Frachters waren 28 US-Bürger und fünf Polen.